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Gewürzwiesel Reloaded

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Schottland wir kommen. Also irgendwann... Vielleicht... Auch mal an...

Okay, los geht’s. Wir sind motiviert. Erstmal ausschlafen. Und dann gemütlich um 04 Uhr morgens aufstehen — weil die Kinder da ja angeblich noch schlafen. Naja, so zumindest mal der Plan. Das sehen nur die Kinder anders. Aber auch egal. Die haben ja quasi ihr halbes Spielzeug auf der Rückbank, klappt also auch so. Ins Auto rein, Navi an und los geht’s auf die knapp 3‑monatige — Nein, Ylva — wir sind noch nicht da — Reise. Jipiee.

Wohnwagen

Sogar relativ entspannt auf den deutschen Autobahnen vorangekommen. In Frankreich dann entschlossen, die Maut zu zahlen — ja, okay, wir machen eine Pipi‑Pause — aber dafür kommt man auf diesen Autobahnen wirklich gut und entspannt voran. Auch wenn’s halt sau teuer ist — wie, nochmal Pipi?

Nach einer gefühlten Ewigkeit,  — Nein, Kinder wir sind nicht mehr in Deutschland, aber auch noch nicht in Großbritannien — Stopp nahe Calais erreicht. Endlich Bewegung. Also theoretisch — praktisch erstmal Bienenstich bei Fenya, halb abgerissener Zehennagel bei Max — läuft prima. Neuer Tag. Neues Glück. Erstmal sehr freundlich auf Französisch zugeredet worden — schöne Sprache, nur mein Verständnis kommt nicht mit. Und auf zur Fähre.

Fähre

Zeitliche Punktlandung — ja, wir machen eine Pipi‑Pause, Kinder — und rüber auf die Insel gesetzt.

Dover

Aber wir wollen ja noch Schottland, also ging’s nochmal ein paar Stunden über Autobahnen, die eher an schlecht gelaunte Landstraßen erinnern — Nein, Fenya, wir sind leider noch nicht da — in Richtung Norden.

Sherwood Forest. Oo‑de‑lally. Die Wälder von Robin Hood.

Robin hood

Merkt man der Region sofort an: Alles heißt hier irgendwie irgendwas mit Robin. Ziel unseres Spaziergangs ist die — Kinder, ehrlich: Ihr seid ewig im Auto gesessen. Und jetzt müssen wir euch tragen? — Major Oak. Eine 900 bis 1200 Jahre alte Eiche.

Major oak

Angeblich haben sich Robin Hood und seine Bande dort getroffen und ihr Lager aufgeschlagen. Leider hat sie dieses Jahr zum ersten Mal keine neuen Triebe mehr gebildet — sie gilt jetzt als sterbend. Also heißt es wohl Servus sagen. Schade, ist ein echt eindrucksvoller Baum…

Britische kühe

Auf dem Campingplatz gleich mal mit den ersten Engländern in Kontakt gekommen. Meine Güte, sind die freundlich — so Britisch. Ein paar Reisetipps abgestaubt und die Kinder konnten auch erste Kontakte knüpfen. Ylva ist auf alle Fälle sehr beeindruckt, dass selbst kleine Kinder hier schon Englisch können.

Ein bisschen enttäuscht sind wir vom englischen Wetter — wir sind wegen Regen und Nebel hochgefahren und bekommen jetzt ganz untypische 33 Grad. Denen wollten wir doch eigentlich entkommen...

Aber jetzt kommt die vorletzte große Etappe nach:

(Viele Pinkelpausen später)

Loch Lomond, Nähe Glasgow.

See bei nacht

 Hier ist es erstens: angenehm kühl, so dass man echt lange Klamotten braucht. Zweitens: angenehm schön, so dass man echt lange einfach nur in die Natur starrt. Und drittens: angenehm schottisch — so dass man echt lange braucht, um diese Art Englisch überhaupt als Englisch zu erkennen.

Jetzt heißt es erstmal etwas weniger Autofahren, durch die Anfänge der Highlands wandern und etwas am See abhängen und ein Bierchen trinken.(Wie? Was? Hier ist alkoholfreie Zone? Ich bin in Schottland! Der See hat sogar einen nach ihm benannten Whisky.)

Cooler baumLoch lomondFeenbaum

Wenn man hier allerdings Auto fährt, wird’s schnell unheimlich unterhaltsam, auf diesen einspurigen, hügeligen und kurvigen Straßen entlangzukommen. Im Hinterkopf immer, dass wir ja mit einem Wohnwagen unterwegs sind. Und sind wir mal ehrlich: Nur bei Natalie besteht überhaupt die Chance, dass beim Rückwärtsausweichen kein Fiasko passiert.

Typische straße

So, der nächste Stopp verschlägt uns auf die Isle of Skye — ach verdammt, ich muss Pipi.

Zurückgelegte Strecke: 1830km (und bei meinem Sarkasmus: die Kinder haben das wirklich wirklich richtig gut gemacht)

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Klick mich hart (Test)

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Keine Weltreise aber Großbritannien

So los geht's. Alter Schwede die letzten Blogeinträge die ich mir aus meinen wundervollen kreativen Fingern, okay eigentlich meinem unheimlich tollen, kreativen, schlauen, wortgewandten und doch Rechtschreibungs schwachen Hirn gesaugt habe sind über 10 Jahre her.... Aber egal, probierens wir halt wieder.

Die natürlich relevanteste Frage die allen im Kopf rumgeht ist: warum zum Teufel gewuezwiesel? Long Story short: so hieß unser Weltreiseblog, gewuerzwiesel ist ein Alien bei Futurama zum verfeinern von Suppen, und ich habe ein Echidna Kuscheltier so getauft und unsere Weltreise ging ja auch nach Australien. Voll gute Kausalität ich kluges Mensch.

Ich denke manche überschriften werde ich aus Nostalgie Gründen wieder verwenden, und jetzt schonmal sorry aufgrund des Namens, aber im Kopf sind wir doch alle etwas unreif geblieben.

Ich würde ja jetzt gerne behaupten ich poste so und so oft einen Eintrag, aber sind wir mal ehrlich das hat schon damals nicht geklappt und da sind wir ohne Kinder gereist.

Unterm Strich, danke sollte das jemand tatsächlich lesen, aber dieser Eintrag zählt als Test. Und wie immer gilt: Rechtschreibfehler dürfen gesammelt und behalten werden.

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